Presse-Archiv des WVW
Pressemitteilung des WVW vom 18.01.2005
Windenergie begrüßt Studie über Netzumbau
Cuxhaven, 18.01.2005 – Mit der gestern einvernehmlich beschlossenen Zusammenfassung der Ergebnisse der dena-Netzstudie “Integration der Windenergie in das Verbundnetz bis 2020” ist ein wesentlicher Zwischenschritt erreicht. Hier wird deutlich, dass der langfristige Ausbau der Windenergie onshore und offshore zu vertretbaren Konditionen möglich ist. Angesichts der anstehenden Erneuerung eines großen Teils der deutschen Kraftwerksparks ist ein Umbau der deutschen Verbundnetzes ohnehin erforderlich. Wachsender europäischer Stromhandel macht einen teilweise Netzausbau notwendig.
Bedauerlich ist allerdings, dass die Studie trotz grundsätzlicher Einigkeit über die die Inhalte noch nicht endgültig abgenommen werden konnte, weil mehrere missverständliche Formulierungen nicht ausgeräumt werden konnten. “An solchen Marginalien darf eine für die künftige deutsche Elektrizitätsversorgung so wichtige Studie nicht scheitern”, fordert der Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes Windkraftwerke (WVW), Dr. Wolfgang von Geldern (Cuxhaven) als einer der Auftraggeber eine Fortsetzung der Gespräche zur so genannten “dena-Netzstudie”. Immerhin weist die Studie auch technische Optimierungspotenziale für das deutsche Stromnetz nach, von deren Umsetzung Energieproduzenten, Energieversorger und Verbraucher gleichermaßen profitieren können. Dr. von Geldern: “Es wäre bedauerlich, wenn das nicht erreicht werden könnte.”
In den kommenden Jahren werden Verbraucher von den kontinuierlich sinkenden Kosten für Windstrom profitieren. Dann sollten sie auch von optimierten Netzen profitieren können.
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