Aus Wind wird Strom

Alle marktgängigen Anlagentypen nutzen das Prinzip des aerodynamischen Auftriebs. Bei diesem entsteht durch das Auftreffen des Windes auf das Rotorblatt unterhalb des Flügels ein Überdruck, während oberhalb des Flügels ein Unterdruck herrscht. Diese Druckdifferenz erzeugt eine Auftriebskraft, die die modernen Windenergieanlagen für ihre Bewegung und damit für die Stromerzeugung ausnutzen.

Je nach der Anordnung der Drehachse des Windkraftkonverters unterscheidet man zwischen Horizontal- und Vertikalachsenrotoren. Die meisten modernen Windkraftanlagen haben eine horizontale Achse. Die Vorteile von Horizontalachsenrotoren liegen in der Möglichkeit der Blattwinkeleinstellung sowie in der optimalen Ausnutzung des aerodynamischen Prinzips.

In der Entwicklung der Windenergietechnik hat sich die “Dänische Linie” durchgesetzt: die dreiflügelige Windenergieanlage mit horizontaler Achse. “Exotische” Anlagen wie der einflügelige Monopteros, Anlagen mit senkrechter Achse oder Großanlagen mit bis zu drei Megawatt Nennleistung und zwei Rotorblättern bilden die Ausnahme.

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