Dr. Wolfgang von Geldern

Vorsitzender des Vorstandes

Wolfgang von Geldern agiert als Chefdiplomat des Verbandes, der sich sicher auf dem politischen Parkett bewegt.

Herr von Geldern, welche politische Erfahrung bringen Sie in die Verbandsarbeit ein?

"Ich war bis Oktober 1994 insgesamt 18 Jahre lang Abgeordneter des Deutschen Bundestages. In dieser Zeit war ich Vorsitzender des Umweltausschusses und ich trug acht Jahre lang Verantwortung als Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten."

Welchen Vorteil hat das für die Vertretung der Interessen der Windenergiebranche?

"Ich kenne die politischen Entscheidungsträger auf Bundes- und Landesebene persönlich. Ich kann sie zum Gespräch einladen und ich werde von ihnen geladen. Wir finden Gehör und diskutieren auf Augenhöhe über die Fortentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, des Bau- und Planungsrechtes oder des Energiewirtschaftsgesetzes."

Konnten Sie erfolgreich Einfluss nehmen?

"Unser Verband war mit der Diplomatie der Argumente nachweislich sehr erfolgreich. Das erste Gutachten aus dem Jahr 1996 hatte entscheidenden Einfluss auf die Höhe der Stromvergütung (Onshore) nach dem damaligen Strom-Einspeise-Gesetz. 2007 dann konnten wir durch ein weiteres Gutachten belegen, dass die Offshore-Windkraft überall in Europa wirtschaftlicher war als in Deutschland. Das führte zu einer Verdoppelung der Vergütung für deutsche Offshore-Windpark-Betreiber."